Fragen zum Forex/CFD-Markt und zu den Handelsbedingungen

Forex, Forex Exchange oder der Devisenhandel ist der Prozess des Kaufens und Verkaufens von Währungen. Der Devisenmarkt ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Der Markt ist von Sonntag Nacht bis Freitag Abend rund um die Uhr geöffnet und umfasst Zentralbanken, Währungsspekulanten, Organisationen, Regierungen, Kleinanleger und internationale Investoren. Im Laufe der Jahre hat die Größe des Forex-Marktes stetig zugenommen.

Ein CFD, Contract for Difference oder Differenzkontrakt ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, die Differenz zwischen dem Kurs beim Öffnen und Schließen eines Kontrakts auszutauschen. CFDs sind Derivateprodukte, die es Ihnen ermöglichen, Kursschwankungen am Markt zu handeln, ohne das zugrunde liegende Instrument tatsächlich zu besitzen, auf das Ihr Kontrakt basiert. Sie können mit CFDs auf die zukünftige Entwicklung der Marktkurse spekulieren, unabhängig davon, ob die zugrunde liegenden Märkte steigen oder fallen. Sie haben die Möglichkeit zu verkaufen und von fallenden Kursen zu profitieren oder zu kaufen und von steigenden Kursen zu profitieren. Darüber hinaus können Sie mit Hilfe unserer Vielzahl von Märkten eine Position auf Märkten eingehen, zu denen Sie zuvor noch keinen Zugang hatten.

Der Hebel ist ein Finanzinstrument, das den Handel mit Margin ermöglicht, um die Rendite einer Investition zu erhöhen. Allerdings wird dadurch auch der potenzielle Verlust symmetrisch erhöht. Der Handel mit gehebelten Kapital bedeutet, dass Sie mit Beträgen handeln können, die deutlich über den von Ihnen investierten liegen, die in diesem Fall nur als Margin dienen.

Wenn Sie aus irgendeinem Grund nicht auf Ihr Konto zugreifen können, um eine Anweisung zum Zwecke des Handels mit Finanzinstrumenten zu senden, können Sie unsere Brokerage-Abteilung per E-Mail unter [email protected] kontaktieren oder unter +357 25022870 anrufen, um eine mündliche Anweisung zu erteilen.

Normalerweise beginnt während der europäischen und nordamerikanischen Winterzeit die wöchentliche Aktivität am Sonntag um 22:05 Uhr GMT und läuft durchgehend bis Freitag um 21:00 Uhr GMT. Während der Sommerzeit beginnt die wöchentliche Marktaktivität in diesen Regionen am Sonntag um 21:05 Uhr GMT und endet am Freitag um 20:00 Uhr GMT. Die Marktöffnungszeiten können aufgrund von Feiertagen oder aufgrund ungewöhnlicher Liquiditätsbedingungen, die sich aus außergewöhnlichen globalen Ereignissen ergeben können, variieren. Die Öffnungs- und Schließzeiten können auch von uns aufgrund von Überlegungen hinsichtlich der Liquidität und des Risikomanagements geändert werden. Bitte beachten Sie, dass während die meisten Instrumente 24 Stunden ohne Unterbrechung gehandelt werden, einige Instrumente, hauptsächlich Aktien und Indizes, spezielle Handelszeiten haben.

Der BRIEFKURS ist der Kurs, zu dem Sie ein bestimmtes Finanzinstrument kaufen (Long gehen) können.

Der GELDKURS ist der Kurs, zu dem Sie ein bestimmtes Finanzinstrument verkaufen (Short gehen) können.

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs. Wenn der Briefkurs für EUR/USD beispielsweise bei 1,0460 liegt und der Geldkurs bei 1,0458 liegt, beträgt der Spread 2 Pips.

In den Finanzmärkten, speziell im Forex-Markt ist ein Pip (Percentage in Point) eine Einheit der Veränderung des Wechselkurses eines Währungspaares. Die meisten Hauptwährungspaare werden mit fünf Dezimalstellen angezeigt/gehandelt und ein Pip ist eine Einheit der vierten Dezimalstelle: bei Dollar-Währungen ist dies ein Hundertstel eines Cent.

Die Basiswährung ist die erste Währung, die bei einem Währungspaar dargestellt wird, z.B. ist beim EUR/USD Währungspaar die Basiswährung der EUR.

Die quotierte Währung ist die zweite Währung, die bei einem Währungspaar dargestellt wird, z.B. ist beim EUR/USD Währungspaar die quotierte Währung der USD.

Lot ist die Einheit, die das Volumen der Transaktion darstellt.

1 Lot (oder 1,0 Lot) entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung. 1 Lot in EUR/USD entspricht zum Beispiel 100.000 EUR.

1 Mini-Lot (oder 0,1 Lots) entspricht 10.000 Einheiten der Basiswährung. 1 Mini-Lot in EUR/USD entspricht zum Beispiel 10.000 EUR.

1 Micro-Lot (oder 0,01 Lots) entspricht 1.000 Einheiten der Basiswährung. 1 Micro-Lot in EUR/USD entspricht zum Beispiel 1.000 EUR.


Eine Long-Position entsteht, wenn Sie ein Finanzinstrument kaufen und erwarten, dass sich dessen Preis erhöht.

Eine Short-Position entsteht, wenn Sie ein Finanzinstrument verkaufen und erwarten, dass der Preis fällt.

Stop Loss (SL) und Take Profit (TP) sind Arten von ausstehenden Orders. SL und TP sind Anweisungen, die Sie an Ihre Marktorder anhängen können, sobald Sie diese Order auf dem Markt platzieren möchten oder später, wenn die Transaktion bereits geöffnet ist.

Indem Sie ein Stop Loss Limit setzen, legen Sie einen Preis fest, zu dem Sie Ihre Transaktion schließen möchten, falls sich der Markt gegen Sie richtet. Sobald die Höhe der Verluste die von Ihnen festgelegte Grenze erreicht, wird Ihre Transaktion automatisch geschlossen. Mit anderen Worten, Sie können SL einsetzen, um Ihren potenziellen Verlust zu minimieren.

Indem Sie ein Take Profit Limit setzen, legen Sie einen Preis fest, zu dem das System automatisch Ihre Transaktion schließen soll, so dass ein bestimmter Gewinn erzielt wird. Sie können TP also verwenden, um ihre Gewinne mitzunehmen.

Stop Loss und Take Profit für offene Short-Positionen werden zum Briefkurs ausgeführt, während Stop Loss und Take Profit für offene Long-Positionen zum Geldkurs ausgeführt werden.

Bitte beachten Sie, dass bei allen ausstehenden Orders eine Slippage auftreten kann. Das bedeutet, dass bei einer positiven oder negativen Slippage, Ihre Transaktion möglicherweise nicht zu dem von Ihnen festgelegten SL oder TP-Kurs ausgeführt wird, sondern zum ersten verfügbaren Marktkurs.


Slippage ist die Differenz zwischen dem erwarteten Ausführungspreis einer Order und dem Preis, zu dem die Order tatsächliche ausgeführt wird.

Während des Handels kann es zu einer positiven oder negativen Slippage kommen. Eine positive Slippage tritt auf, wenn die Order zu einem besseren Kurs ausgeführt wird, während eine negative Slippage auftritt, wenn die Order zu einem schlechteren Kurs ausgeführt wird.

Ein GAP ist ein Bereich auf einem Chart, wo der Kurs eines Finanzinstruments sich bei geringem oder keinem Handel dazwischen stark nach oben oder unten bewegt hat. Infolgedessen zeigt der Chart des Vermögenswerts eine "Lücke" (ein GAP) im normalen Kursmuster.

Nein. Wenn ein Kontrakt auf ein bestimmtes Instrument ausläuft, werden alle offenen Transaktionen zu diesem Instrument automatisch zu dem Kurs geschlossen, der zum Zeitpunkt der Ausführung der Transaktion auf dem Markt verfügbar ist.

Auf unserer Webseite finden Sie die nächsten Verfallsdaten von Finanzinstrumenten.


Eine Dividende ist eine Ausschüttung eines Teils der Gewinne eines Unternehmens an dessen Aktionäre.

Auch wenn Sie physisch keine Aktien kaufen, wenn Sie mit uns handeln, können Sie dennoch eine Dividende erhalten.

Dividendenanpassungen werden nur bei Konten angewendet, die am X-Dividendendatum um 00:00 Uhr GMT+2 eine offene Position mit der entsprechenden CFD-Aktie haben.

Wenn ein gekaufter Trade (Long-Position) einer Dividendenanpassung unterzogen wird, wird der Betrag auf Ihrem Konto gutgeschrieben. Wenn ein verkaufter Trade (Short-Position) einer Dividendenanpassung unterzogen wird, wird der Betrag Ihrem Konto angelastet. Verkauften Trades werden aufgrund der Dividendenanpassung Beträge angelastet, die von den handelbaren Unternehmen und nicht von uns verlangt werden.

Die Dividende wird wie folgt berechnet:

Dividendenanpassung = ausgewiesener Dividendenindex x Positionsgröße in Lots.

Ein Margin Call tritt auf, wenn das Eigenkapital des Kontos die Margin-Anforderung unterschreitet, die zur Aufrechterhaltung offener Transaktionen erforderlich ist. Der Margin Call ist mit einem Eigenkapital-Margin-Verhältnis von 70% festgelegt. Wenn das Eigenkapital-Margin-Verhältnis weiter sinkt, kann es zu einem Stop-Out kommen.

Ein Stop-Out tritt ein, wenn das Eigenkapital des Kontos die Margin-Anforderung unterschreitet, die zur Aufrechterhaltung offener Transaktionen erforderlich ist. Wenn das Eigenkapital weiter sinkt und ein Eigenkapital-Margin-Verhältnis von 50% erreicht wird, schließt MT4 automatisch alle offenen Positionen, um ein auf null setzen des Kontos zu verhindern.

Bitte beachten Sie, dass ein Stop-Out auch dann eintreten kann, wenn das Konto vollständig abgesichert (gehedged) ist. Wenn ein Konto vollständig abgesichert (gehedged) ist, ist keine Margin-Anforderung erforderlich, jedoch wird das Eigenkapital durch den sich verändernden PnL beeinflusst. Wenn sich der Spread vergrößert, wird der PnL mehr schwanken. In diesem Fall wird das Konto ausgestoppt, wenn der sich verändernde PnL größer als das Eigenkapital ist.

Eine Kapitalmaßnahme ist eine vom börsennotierten Unternehmen ausgegebene Maßnahme, die den Aktien dieser Gesellschaft eine tatsächliche Chance einräumt.

Eines der Beispiele für eine Kapitalmaßnahme ist ein Aktiensplit.

Aktiensplits können von einer Gesellschaft durchgeführt werden, die den Preis ihrer Aktien senken möchte, damit diese leichter gehandelt werden kann. Ein Unternehmen, das beispielsweise einen Aktiensplit im Verhältnis 2:1 ankündigt, wird für jede ausstehende Aktie eine zusätzliche Aktie ausgeben, so dass sich die ausstehenden Aktien verdoppeln werden. Der umgekehrte Fall ist bei einem umgekehrten Aktiensplit (reverse split) zu beobachten.

Ein Reverse Split könnte von einem Unternehmen durchgeführt werden, das den Preis seiner Aktien erhöhen möchte. Wenn beispielsweise bei einer $1 Aktie ein Reverse Split im Verhältnis von 1:10 stattfinden würde, müsste der Aktionär 10 seiner alten Aktien gegen eine neue eintauschen, wobei der Preis der Aktie allerdings von 1 auf 10 Dollar steigen würde.

Im Falle eines Aktiensplits werden wir alle relevanten Positionen gemäß dem ausgewiesenen Aktiensplit anpassen.